Das Spa Hotel Windsor ist auf die traditionelle umfassende Kurbehandlung unter Ausnutzung der hiesigen natürlichen Quellen – des thermischen Mineralwassers und der Peloide – spezialisiert.
Was ist eine traditionelle Kurbehandlung?
Grundlage der Behandlung sind eine Trinkkur und die traditionell heißen Mineralbäder in Kombination mit modernen balneologischen Methoden, wie Massagen, Magnetfeldtherapie, Elektrobehandlung und weitere.
Ein untrennbarer Teil der Therapie sind die Gesundheitserziehung und die Diätverpflegung unter Aufsicht eines Ernährungstherapeuten.
Indikation für eine Kurbehandlung
- Krankheiten des Verdauungsapparats (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Darmstörungen, Zustände nach Operationen des Darms, des Magens oder der Galle, chronische Erkrankungen von Leber, Galle, Darm und Pankreas)
- Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus, Fettleibigkeit, Störungen des Fettstoffwechsels, Gicht)
- Krankheiten des Bewegungsapparats (degenerative Beeinträchtigungen der Wirbelsäule und der großen Gelenke)
Umfassende Kurbetreuung
Ein Kuraufenthalt im Spa Hotel Windsor umfasst:
- Unterbringung mit Halb- oder Vollpension,
- ärztliche Eingangsuntersuchung und
- Aufstellung des individuellen Behandlungsprogramms, einschl. der Vorschrift der Trinkkur,
- 20 Kurprozeduren pro Woche gemäß der Empfehlung des Arztes (bei Kindern zwischen 6 und 15 Jahren max. 8 Prozeduren pro Woche),
- ärztliche Kontrolluntersuchung (bei einem Aufenthalt von 8 und mehr Nächten),
- geläufige Laboruntersuchung (bei einem Aufenthalt von 7 und mehr Nächten),
- Beaufsichtigung des Verlaufs der Kurbehandlung durch den Arzt und das übrige Gesundheitspersonal,
- Diätverpflegung (gemäß der Empfehlung des Arztes),
- freier Zutritt zur Sauna,
Bad im thermalen Mineralwasserbecken
3. Im Kurhotel Windsor kehren wir zur bewährten Tradition der Karlsbader Kurbehandlung zurück: Bäder im Becken mit heilendem Thermal-Mineralwasser bei einer Temperatur von 36 – 38 °C.
4. Dieses Becken ist im Hotelbereich das einzige in der Tschechischen Republik.
Trinkkur
Das Karlsbader Mineralwasser hat die folgenden wohltuenden Wirkungen:
- es verbessert die Produktion der Galle in der Leber und ihren Transport durch die Gallenwege in den Zwölffingerdarm,
- es normalisiert die Ausscheidung der Magensäfte,
- es stimuliert die äußere Sekretion der Bauchspeicheldrüse,
- es erhöht die Aktivität der Verdauungsfermente im Zwölffingerdarm,
- es verringert den Zuckerspiegel im Blut und im Urin,
- es verbessert die Säure-Base-Balance im Sinne einer leichten Alkalisierung des Organismus,
- es verringert den Harnsäurespiegel im Blut,
- es wirkt harntreibend,
- und nicht zuletzt verringert es den Cholesterinspiegel und den Spiegel der übrigen Blutfette.
Zusammensetzung des Karlsbader Mineralwassers
Die zwölf genutzten Karlsbader Heilquellen haben fast die gleiche chemische Zusammensetzung. Sie unterscheiden sich nur durch ihre Temperatur (30 – 72 °C) und durch die Menge des freien gelösten Kohlendioxids, das auch den pH-Wert 6,5–7,3 beeinflusst.
Chemisch handelt es sich um Hydrokarbonat-Sulfat-Chlorid-Natron-Thermalwasser, mittlere Mineralisierung 6,5 – 6,8 g/l, schwach hypotonisch.
Hinweis
Im Hinblick darauf, dass das Karlsbader Mineralwasser eine konzentrierte Mischung natürlicher Stoffe enthält, ist es nicht zum dauerhaften oder unregulierten Gebrauch bestimmt. Die Tagesdosis wird vom Arzt empfohlen. Es wird vor dem Essen getrunken, am besten während eines Spaziergangs direkt an den Quellen. Ein Becher mit einem Volumen von 2 dl sollte innerhalb von 3 – 10 Minuten gelehrt werden (mit einer minimalen Pause von 5 – 10 Minuten zwischen den Bechern).
Kontraindikation
Gesundheitszustände, bei denen eine Kurbehandlung ungeeignet ist und stark eingeschränkt oder ganz abgelehnt werden kann:
- Von Mensch zu Mensch
übertragbare Infektionskrankheiten und Bazillenträger
- Alle Krankheiten im akuten Stadium
und Zustände, bei denen begründet die Destabilisierung des Gesundheitszustands zu erwarten ist
- Klinischen Anzeichen von Kreislaufversagen
- Ernste Herzrhythmusstörungen und dauerhafte Hypertonie
über 120 mmHg diastolischer Blutdruck
- Zustände nach einer tiefen Thrombose
für 3 Monate nach dem Abklingen der Krankheit, Zustände nach einer oberflächlichen Thrombophlebitis für 6 Wochen nach dem Abklingen der Krankheit
- Sich wiederholende profuse Blutungen
jeglicher Ätiologie in den letzten 12 Monaten
- Kachexie
- Krebsgeschwüre während und nach der Behandlung
wenn klinische Anzeichen der Aktivität der Krankheit feststellbar sind
- Nicht kompensierte Epilepsie
- Aktive Attacken oder Phasen von Psychosen
und geistigen Störungen, Verwirrungszustände, Demenz
- Alkoholabhängigkeit
und Abhängigkeit von Suchtstoffen
- Harn- und Stuhlinkontinenz
- Schwangerschaft
- Gallensteine im Hauptgallengang
Störungen des Galleabflusses
- Leberinsuffizienz
- Blutungen aus Ösophagusvarizen
- Schwerwiegende Anzeichen gesamter Arteriosklerose
- Nicht heilende Hautdefekte
- Niereninsuffizienz